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Genetik und Cultivare

Genetik ist die einzige Entscheidung, die Sie im laufenden Zyklus nicht mehr korrigieren können.

Klima, Bewässerung und Nährstoffe lassen sich nachjustieren. Das Ausgangsmaterial nicht. Deshalb behandeln wir die Cultivar-Strategie als planbare Entscheidung mit mehrjähriger Wirkung.

Viele Vereinigungen beginnen mit dem, was verfügbar war: einer Handvoll Sorten aus unterschiedlichen Quellen, ohne definiertes Zielprofil und ohne Verfahren, um zu beurteilen, welche davon unter den eigenen Bedingungen tatsächlich funktionieren. Nach zwei Zyklen ist das Portfolio gewachsen, die Konstanz aber nicht.

Wir kehren die Reihenfolge um. Zuerst wird definiert, was das Ergebnis leisten soll: Cannabinoid- und Terpen-Zielprofile, Kulturdauer, Wuchsform, Robustheit, Ertragserwartung. Erst danach wird ausgewählt, vermehrt und selektiert, und zwar nach einem Raster, das über Zyklen und über Personen hinweg vergleichbar bleibt.

Selektionsverfahren, schematisch

POPULATIONBEWERTUNGSRASTERSELEKTIONMUTTERPFLANZE

Cultivar-Strategie

Ein Portfolio wird gegen Ihre Räume, Ihren Kulturkalender und den Bedarf Ihrer Mitglieder geplant. Vielfalt ist dabei nicht Selbstzweck, sondern Risikostreuung: Ein Bestand aus eng verwandtem Material fällt bei einem Problem geschlossen aus.

  • Definition der Cannabinoid- und Terpen-Zielprofile
  • Auswahl nach Blüteverhalten und Kulturdauer
  • Wuchsform, Struktur und Handhabbarkeit im Raum
  • Ertragspotenzial im Verhältnis zur Kulturdauer
  • Widerstandsfähigkeit gegen typische Kulturrisiken
  • Genetische Vielfalt als Ausfallsicherung
  • Mehrjährige Portfolioplanung

Saatgut und Stecklinge

Beratung zur Beschaffungsmethodik: Wie Bezugsquellen systematisch bewertet werden, welche Nachweise sinnvollerweise verlangt werden und wie eine Mutterpflanzenstrategie aufgebaut wird, die genetische Stabilität über Generationen hält.

  • Auswahlstrategie für Saatgut
  • Kriterien für die Stecklingsauswahl
  • Systematische Bewertung von Bezugsquellen
  • Aufbau und Erhalt des Mutterpflanzenbestands
  • Vermehrungsplanung und Kapazitätsbedarf
  • Genetische Stabilität über Generationen
  • Konstanz des Ausgangsmaterials

Phänotyp-Selektion

Aus einer Population werden die Individuen identifiziert, die unter Ihren tatsächlichen Bedingungen liefern. Entscheidend ist, dass die Bewertung vorab festgelegt und dokumentiert ist, sonst entscheidet der Eindruck des Tages.

  • Bewertungsraster mit gewichteten Kriterien
  • Vergleichende Analyse über mehrere Zyklen
  • Terpenausprägung als Selektionsmerkmal
  • Cannabinoid-Merkmale
  • Wuchsform, Struktur und Blütenaufbau
  • Widerstandsfähigkeit und Konstanz
  • Dokumentierte Selektionsentscheidungen

Terpenprofile als Zielgröße

Das Aromaprofil ist für Mitglieder das am unmittelbarsten wahrnehmbare Qualitätsmerkmal. Es hängt sowohl vom Cultivar als auch von Umgebungsführung, Erntezeitpunkt und Nachernte ab, und es ist der Teil der Qualität, der am leichtesten wieder verloren geht.

  • Cultivar-spezifische Aromamerkmale
  • Umgebungsfaktoren mit Einfluss auf die Ausprägung
  • Erntezeitpunkt und Reifebeurteilung
  • Schonende Verfahren in Trocknung und Aushärtung
  • Bedingungen für die Lagerung
  • Vergleichende sensorische und analytische Bewertung

Steht bei Ihnen eine Portfolio-Entscheidung an?

Ob Neuaufbau oder Bereinigung eines gewachsenen Bestands: Wir arbeiten die Zielprofile und das Selektionsverfahren mit Ihnen aus.

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